Eingewöhnung

 

Bei der Erziehung eines Kindes muss man verstehen, dass es Wichtig ist, Zeit zu verlieren, um Zeit zu gewinnen.

                                                                                          Jean-Jacques Rousseau

 

Mit dem Start eines Kindes in unserer Einrichtung beginnt für die Familie ein neuer Lebensabschnitt, der mit vielen Veränderungen verbunden ist. Um diesen Start so gut wie möglich zu gestalten, investieren wir als Einrichtung viel Zeit in die Eingewöhnung.

Vor dem Hintergrund der neuesten Erkenntnisse der Bindungsforschung gewöhnen wir jedes Kind behutsam in die Kindertagesstätte ein. Dieser behutsame Start ist uns wichtig, damit das Kind sich bei uns wohl fühlt und in seiner Entwicklung optimal unterstützt und begleitet wird. Diese Zeit der Eingewöhnung bietet auch der Familie die Möglichkeit uns und die Einrichtung gut kennenzulernen.

Ziel der Eingewöhnung ist es, dass das Kind eine verlässliche Bindungsbeziehung zu seiner Bezugserzieherin aufbauen kann. Dabei hat die Mitwirkung der Eltern, als die wichtigsten Bezugspersonen des Kindes, eine zentrale Rolle. Nur die Eltern können Ihrem Kind in der ersten Zeit durch ihre Anwesenheit die Sicherheit geben, die es braucht, um sich an die neue Umgebung und die Menschen dort zu gewöhnen und Beziehungen aufzubauen.

Wir orientieren uns dabei an dem Berliner Eingewöhnungsmodell nach „infans“, einem Modell, welches bundesweit in vielen Kitas mit Erfolg praktiziert wird.